Strandbesuch

Dänemark – Sommer, Sonne Strand und Meer.

Dieses Mal schreibe ich live aus Dänemark, denn zur Einstimmung auf den kommenden Sommer habe auch ich mich mal zum faulenzen an den Strand gewagt.

In der Regel bin ich kein Sonnenanbeter und faul am Strand liegen ist nicht so 100%ig mein Ding doch dieses Mal hat mich der Gedanke an ein Picknick am Strand davon überzeugt meine sieben Sachen zu packen um es mir für ein paar Stunden am Strand gut gehen zu lassen.

Am Meer zu sein ist eigentlich immer toll, doch nun möchte ich mit einem tollen Picknick das es extra toll wird 

Also packe ich neben meiner Decke und Zeitschriften noch allerlei anderer Dinge ein um mir eine hyggelige Zeit am Meer zu machen.

Derzeit ist zwar noch keine Hauptsaison doch die Pfingstferien sorgen für etwas mehr Betrieb als zu anderen Zeiten in denen ich sonst nach Dänemark fahre.

Somit fahre ich von meinem Ferienhaus in Lodbjerg Hede ein Stückchen weiter nach Norden an den südlichen Strand von Husby Klit. Hier befinden sich nicht mehr so viele Ferienhäuser, welches weniger Strandbesucher und somit ein bisschen mehr Ruhe verspricht. Allerdings haben wir derzeit Spitzenwetter so das es alle ans Meer zieht. 

Schon auf dem Weg durch die Dünen zum Strand ziehe ich die Schuhe aus und laufe Barfuß durch den warmen Sand. Der Duft der Dünenrosen die strahlend pink in der Sonne leuchten erfüllt die Luft. 

Immer wieder ist es ein wahnsinnig tolles Erlebnis wenn man die letzte Düne vor dem Meer erklimmt und der kilometerlange Strand mit dem blauen Ozean vor einen auftaucht. Ich bleibe stehen, atme tief die frische salzige Seeluft ein und genieße diesen wunderschönen Ausblick bevor ich  mich auf die Suche nach einem gemütlichen Fleckchen machen an dem ich mich niederlassen kann.

Heute ist es recht windig also geht es ab in die Dünen. 

Ich breite das Strandtuch aus und verteile die vielen Kleinigkeiten vor mir aus bevor es mich zum ersten Mal ans Wasser zieht.

Das Wetter ist toll und zu groß ist die Verlockung mit den Füssen durch das kühle Nass zu waten. 

Das Wasser ist kühl und ich brauche eine zeitlang bis sich meine Füsse an die Temperatur gewöhnt haben. Doch dann ist es toll und ich wandere von links nach rechts und wieder zurück.

Es ist wunderschön und ich habe den Strand fast für mich alleine.

Die Wellen umspülen meine Beine und nach einer Weile fröstelt es mich. Auch wenn die Sonne einen brutzelt ist der Wind kühl und so gehe ich zurück zu meinem lauschigen Platz in den Dünen. Hier ist es windgeschützt und ich habe eine tolle Aussicht auf des blaue Meer, den noch blaueren Himmel und den fantastischen weissen feinen Sand. Da kommt Südsee Feeling auf doch um nichts auf der Welt würde ich diesen Ort nun tauschen wollen.

Aus meiner Strandtasche hole ich etwas zu trinken und meine mitgebrachten Leckereien. Es gibt Nudelsalat mit geräucherten Garnelen und zum Nachtisch und für zwischendurch ein paar frische Kirschen. 

Während ich meinen Salat esse trocknen meine Füße in der Sonne. 

Ich atme wieder tief und bewusst die herrliche Seeluft ein und bin dankbar an diesem tollen Ort sein zu dürfen. Ich schließe die Augen und wie so oft wenn ich auf reisen bin stelle ich mir die Landkarte vor und an der Stelle an der ich mich gerade befinde steckt eine kleine Stecknadel. Oftmals schweife ich dann ab und auf der Landkarte tauchen auf einmal viele andere Stecknadeln auf die alle einen Ort markieren an dem ich schon gewesen bin und einmal mehr erfasst mich ein Glücksgefühl darüber wo ich schon überall war und was ich dort gesehen und erlebt habe.

Wie heißt es immer so schön: Sammle Erinnerungen und keine Dinge. Und es stimmt, denn die Erinnerungen sind das was uns bleiben.

Ich lehne mich zurück, lass mir die Sonne auf die Nase scheinen und döse vor mich her während meine Zehen im Sand spielen.

Ich höre das rauschen der Wellen, den Wind wie er durch das Dünengras weht und Möwen die nach ihrem nächsten Fisch rufen.

Mich überkommt ein Kaffeedurst und ausgerechnet den habe ich nicht eingepackt… 

Wie ihr seht ist auch meine Packliste nicht ganz fehlerfrei, dennoch möchte ich euch eine kleine „Must have“ Packliste mit an die Hand geben.

 

Was ihr braucht:

  • Strandtuch
  • Handtuch
  • Sonnencreme
  • Sonnenhut und Sonnenbrille
  • ein Buch oder Zeitschriften
  • etwas zum Essen / Snacks und Getränke
  • ggf. Wechselkleidung wenn ihr baden gehen wollte
  • einen kleinen Müllbeutel für Abfälle
  • Feuchttücher um die Hände vom Salz und Sand zu befreien
  • Spielzeug für Kinder z.B. Schaufel, Eimerchen, Taucherbrille, Wasserball, Frisbee, etc.
  • Schwimmhilfen wie z.B. Schwimmflügelchen, Schwimmring, Luftmatratze
  • Zeit und Ruhe

Was ihr nicht braucht:

  • Uhr
  • elektronische Geräte
  • Stress und Anspannung

 

Natürlich lässt sich die Liste für euern Interessen individuell erweitern. Schreibt mir doch in den Kommentar was für euch bei einem Strandbesuch absolut nicht fehlen darf.

Wie ich am Anfang erwähnte bin ich nicht so der Sonnenanbeter und nach zwei Stunden habe ich erstmal genug Sonne getankt so das ich meine sieben Sachen wieder zusammenraffe und zurück zum Ferienhaus fahre.

Hier heisst es für mich alles entsanden, duschen und Kaffee trinken.

Ein paar Stunden später zieht es mich jedoch noch einmal ans Wasser und das schöne ist ja das es nicht weit entfernt ist.

Die Abendsonne taucht den Strand mit seinen Dünen in ein traumhaft schönes Licht und die Wellen glitzern um die Wette.

Die Sonne ist nun auch nicht mehr so kräftig und ich bin froh einen Kapuzenpulli angezogen zuhaben.

So sitze ich nun am Wasser und beobachte wie sich die Sonne Millimeter um Millimeter dem Horizont nähert und dieser wunderschöne Tag von der Nacht abgelöst wird. 

2 Kommentare bei „Strandbesuch“

  1. Das macht Lust auf Meer! Ich freue mich schon auf meinen nächsten Strandurlaub!

  2. Also ein Fotoapparat ist schon wichtig. Man muss doch Nahaufnahmen vom Strandgras machen, Sandkörner in Makroaufnahmen untersuchen, Muscheln von allen Seiten ablichten….

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